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Hamburg rückt näher

24/04/2014 18:23 by benni

Wir hatten Monate lang hart für New York 2012 trainiert und wurden dann in den letzten Minuten durch die Absage enttäuscht. Trotz des Rückschlages versuchten wir unsere Form irgendwie über den Winter zu retten, um dann in Hamburg zu laufen. Dieser Lauf ist nun ca 1 Jahr her. In exakt 10 Tagen steht der 2. Kampf gegen die Distanz in der zweitschönsten Stadt im Norden an und wir sind vermutlich besser vorbereitet als je zuvor. Speziell in den letzten Wochen haben wir alle nochmal das letzte aus den Knochen rausgeholt, um uns auf dieses Ziel vorzubereiten. Auch wenn Hamburg in diesem Jahr nur das zweitgrößte Laufhighlight für uns ist, so will man sich natürlich doch etwas beweisen. Während die Bremer Fraktion in den letzten Wochen auf lange Distanzen setzte, habe ich mich auf Tempoverschärfungen konzentriert und vor allem Runden auf der Bahn gedreht.

Laufen unter Druck?
Nachdem ich meine Marathonzeiten konsequent von Lauf zu Lauf um ca. 20 Minuten runtergedrückt habe (HH 2013: 3:51, Mallorca 2013: 3:33 und Weinstraße 2014: 3:14), mache ich mir natürlich selbst etwas Druck. Nochmal 20 Minuten sind natürlich vollkommen realitätsfremd und daher ist mein Ziel bei diesem Lauf mit 3:09 etwas bescheidener. Ich denke wirklich, dass diese Zeit realistisch ist wenn man davon ausgeht, die 3:14 beim Weinstraßen Marathon erreichte ich auf einer sehr hügeligen Strecke bei zu warmen Bedingungen. Zusätzlich dazu konnte ich eine große Fehlerquelle ausmerzen: meine starken Magenprobleme vom Mallorca Marathon kamen in leicht abgeschwächter Form auch bei der Weinstraße doch nun weiß ich, dass das Tropical Gel von Powerbar der Übeltäter war. Kauf eingestellt - Hoffnung auf Besserung gestiegen.

Was auch immer am Ende für eine Zeit rauskommen wird, Spass werden wir in dieser großen Gruppe auf jeden Fall haben.

Tapen oder nicht tapen?
Nachdem ich zum letzten Geburtstag eine Rolle Kinesiotape der Marke Alpidex bekam, war ich natürlich gespannt auf dessen Wirkung. In Läuferkreisen gibt es ja viele Meinungen zu diesem Thema. Von "Humbug" und "Placebo" bis hin zum letzten Wettkampfdoping für den Profi. Für meinen letzten Marathon habe ich also meine Knie einmal zugetaped und die Wirkung war... schwer nachzuweisen :) Oder anders gesagt, ich hatte keine Schmerzen im Knie, alles hielt und das Tape gab Stabilität. Ob die nicht vorhandenen Knieschmerzen aber nun durch das Tape, oder durch das intensive Training in den Wochen zuvor kamen kann ich leider nicht sagen. Genau deshalb ist es wohl auch so schwer, die Wirkung dieses Bandes brauchbar nachzuweisen. Ich werde es jedenfalls weiterhin nutzen bis es alle ist.

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